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Wie ich arbeite (1): Software

Thomas hatte neulich™ in einem Kommentar auf G+ angemerkt, es sei ganz schön, „mal zu sehen, wie andere arbeiten”. Das habe ich – zusammen mit einem Eintrag bei Dirk – zum Anlass genommen, eine Artikelreihe darüber zu starten, wie ich arbeite (nachmachen, Herrschaften). Los geht es mit der Software, die ich verwende.

Webwerkzeuge

Folgende Werkzeuge sind für mich unabdingbar, wobei ich später meinem Hauptbrowser und dem Texteditor meines Vertrauens gesonderte Absätze widme:

Keine Überraschungen, denke ich. Virtual Box benötige ich, um auf dem Linux-Rechner in virtuellen Maschinen Windows-Umgebungen laufen zu lassen, um Webseiten im IE testen zu können. FileZilla ist der beste grafische FTP-Client unter Linux. git als Versionsverwaltung benutze ich übrigens ausschließlich im Terminal, einen grafischen Client brauche ich nicht, zumal es im Editor (siehe unten) integriert ist. Grafikbearbeitung wird dank der Möglichkeiten mit CSS3 zusehends weniger wichtig – ich kann mich mitunter gar nicht erinnern, wann ich Gimp zuletzt benutzt habe, andere Programme wie Inkscape brauche ich maximal noch zur Formatkonvertierung.

Browser: Chrome

Ich habe auf dem Linux-Laptop auch noch einen Firefox installiert, arbeite aber fast ausschließlich in Chrome. Zu sehr habe ich mich trotz einiger Wiedrigkeiten im Zusammenhang mit Javascript an Chrome, speziell dessen Web Inspector als Entwicklungswerkzeug (ich gestalte Webseiten tatsächlich im Browser, ohne vorher grafische Entwürfe im Grafikprogramm zu erstellen), gewöhnt. Als (für Webkram relevante) Erweiterungen nutze ich:

Texteditor: Sublime Text 2

Jetzt erklären mich die Hardliner unter den Linux-Nutzern für bekloppt – ein lizenzpflichtiger Texteditor? Es gibt doch emacs, vi(m) & Co.? Richtig, ebenso wie gedit, Bluefish und viele weitere. Dennoch habe ich mich – auf den 2. oder 3. Blick – in Sublime Text 2 verliebt und beschlossen, die Lizenzgebühr zu investieren. Der Grund ist denkbar simpel: Sublime macht vieles „out of the box“ richtig bzw. so, wie man (ich) es erwartet. Kein langes Einrichten über Konfigurationsdateien in kruder Syntax – die wenigen Anpassungen, die ich vorgenommen habe, sind:

  • minimale Anpassung des Syntax-Highlightings
  • Schriftgröße
  • das Soda-Theme als „eye candy

Fast alles, was ich mir wünsche, macht Sublime ab Werk besser, intuitiver, logischer als jeder andere Texteditor, den ich länger als 10 Minuten benutzt habe. Selbst die (Webwork-spezifischen) Erweiterungen, die ich installiert habe, halten sich sehr in Grenzen:

Das alles läuft auf einem Ubuntu-System (derzeit 11.04) mit Unity-Desktop; natürlich läuft auf diesem Rechner auch ein lokaler Webserver (Apache 2) mit PHP und MySQL-Datenbank. Einen genaueren Einblick, welche „Bausteine“ und Vorlagen ich für HTML, CSS und JS verwende, gibt es im nächsten Teil der Reihe.