YellowLeds Weblog v2

Artikel über Webdesign, Webstandards und Serendipity von Matthias Mees.

Not mainstream since 2002

Am ersten März-Wochenende fand mit dem Serendipity Camp 2015 das erste Benutzer- und Entwicklertreffen der s9y-Community im grandiosen Linuxhotel in Essen statt. Garvin hat dazu schon einen umfassenden Bericht (auf Englisch) über die (in erster Linie konzeptionellen) Erkenntnisse gebloggt.

Aus meiner Sicht vielleicht das wichtigste Ergebnis eines Camps, das gar nicht auf Ergebnisse angelegt war, ist eine klare und eindeutige Ausrichtung der „Marschroute“ des Serendipity-Projektes. Es gibt nun ein „Mission Statement“, von dem alle Entwickler und hoffentlich auch die gesamte Community überzeugt sind und das zeigt, wohin die Reise nach dem sehr einschneidenden Release 2.0 nun gehen soll.

Verlässlich. Sicher. Erweiterbar.

Serendipity ist vor allem eines: Ein Blogsystem. Und genau das soll es auch bleiben – eine These, die ich für meinen Teil schon etwas länger vertrete. Wenn ein „echtes“ oder gar „klassisches“ CMS benötigt wird, gibt es geeignetere Systeme.

Als Open-Source-Projekt mit einer kleinen Community und einem überschaubaren Entwickler-Team sollte s9y sich auf eine Sache konzentrieren, und die sollte es gut machen – selbst gehostete Blogs, die einfach funktionieren. Möglichst ohne drastische Sicherheitslücken und für jede/n Nutzer/in problemlos benutzbar.

Es gibt viel zu tun

Wie ich vor sechs Wochen schon zum 2.0-Release schrieb – es wartet noch viel Arbeit auf das Serendipity-Projekt, mit dem geplanten Umbau von Website und Dokumentation ist gerade noch ein großer Posten dazu gekommen, auf den ich mich sehr freue.

Weitere Berichte zum Camp

(Liste wird fortlaufend ergänzt.)